Jan 05 2011

Die selbstaufblasende Matratze und andere Gadgets

Wer zum Camping will, hat viel Gepäck dabei. Neben dem Zelt braucht man auch eine Luftmatratze, einen Schlafsack, einen Kocher und vieles mehr. Zu Beginn muss natürlich erst alles aufgebaut werden.

Ein Campingausflug ist mit weitaus mehr Gepäck verbunden, als eine Reise, bei der ein Hotelzimmer gebucht wird. Man braucht nicht nur die Kleidung für die Reisezeit, sondern auch eine vollständige Zimmerausstattung und sogar das "Zimmer" selbst: Ein gutes Zelt. Während im Hotel nahezu alles, was man vergessen könnte, vorhanden ist, muss man auf einem Campingplatz alles ­selbst mitbringen. Zuerst muss das Zelt aufgebaut werden. Neben den Zeltplanen und den Stangen braucht man auch genügend Heringe, mit denen man das Zelt am Boden befestigen kann. Wer kein Talent hat, die Stangen und die Zeltplane richtig zu sortieren, oder wem diese Arbeit einfach zu mühsam ist, der kann inzwischen auch Zelte kaufen, die sich selbst aufbauen. Mit einem ausgeklügelten System sind bei diesen Modellen die Zeltstangen und die Plane so miteinander verbunden, dass man nur die äußere Hülle entfernen muss und das Zelt faltet sich auf. Dann muss man es nur noch im Boden verankern.

Eine ähnlich große Hilfe ist eine selbstaufblasende Matratze. Diese ist mit einem Ventil versehen, dass man nur öffnen muss, und schon strömt Luft herein. Schließen muss man dieses Ventil dennoch, bevor man sich auf die Luftmatratze legt, denn unter Druck kann die Luft hier auch wieder austreten. Aber spart man sich das lästige Bedienen der Luftpumpe, kommt man wesentlich schneller zum gemütlichen Teil des Ausfluges. Die selbstaufblasenden Luftmatratzen sind relativ dünn, da nur kleine Luftkammern genug Saugkraft entwickeln können, um sich von allein zu füllen. Daher kann es sein, dass eine einzelne solche Matratze noch zu hart ist, um darauf zu liegen. Daher sollte man immer auch einige weiche Decken oder Isomatten dabei haben, um die Matratze zu polstern. Auch ein Feldbett kann ein toller Luxus im Zelt sein. Die Luftmatratze kann hier aufgelegt werden, sodass man fast wie in einem richtigen Bett liegt.

Ebenso wichtig wie die Matratze ist ein guter Schlafsack. Er sollte an das zu erwartende Wetter angepasst sein, damit es weder zu warm noch zu kalt ist. Auch ein geeignetes Kopfkissen sollte man beim Camping nicht vergessen. Nur so kann man gemütlich liegen. Sobald diese Schlafstätte aufgebaut ist, kann man überlegen, was man essen möchte. Auf vielen Campingplätzen gibt es strenge Regeln, welche Arten von Grills man aufstellen und nutzen darf. Diese Regeln sollte man schon vor Antritt der Reise kennen, damit man auch den richtigen Grill dabei hat. Sehr hilfreich ist ein kleiner Campingkocher, der mit einer Gaskartusche betrieben wird. Diese Kocher sind auf jedem Platz erlaubt und ermöglichen es, kleinere Mengen flüssige Speisen, wie Suppen oder Nudeln aus der Dose zu erwärmen. Natürlich muss man in diesem Fall auch geeignete Töpfe dabei haben, damit man den Kocher nutzen kann. Am Abend kann man die Gaskartusche dann weiter nutzen, um Licht zu erhalten. Mit dem entsprechenden Aufsatz kann man eine kleine, aber helle Gaslampe damit betreiben und so auch in der Dunkelheit noch gut sitzen und zum Beispiel Spiele spielen. So steht dem Spaß beim Camping nichts mehr im Weg.