März 23 2011
Markt mit Kleinanzeigen: Stuttgart hat gutes Angebot
Familienanzeigen, Kontaktanzeigen, Stellenangebote und -gesuche, Autos und Immobilien aller Art zum Verkauf angeboten oder zum Kauf gesucht, das sind die wesentlichen Rubriken der Kleinanzeigen.
Information, Bekanntgabe offizieller Verlautbarungen, Werbung und Vermittlung zwischen Interessenten sind die wesentlichen Aufgaben der Kleinanzeigen. Gab es sie früher nur in Tages- und Wochenzeitungen, aber auch in speziell dafür geschaffenen Anzeigen- oder Offertenblättern, so kann man heute auf sehr vielen Internetportalen Kleinanzeigen einstellen. Allerdings gibt es immer noch einen großen Marktanteil der Printmedien. Hier ist das Angebot - weil regional gefiltert - überschaubarer. Außerdem gibt es immer noch einen großen Prozentsatz von potenziellen Kunden, die man per Internet nicht erreichen kann.
In den Anzeigen- oder Wochenblättern ist das Annoncieren häufig kostenlos, sofern es sich um private Angebote handelt. Manchmal gilt dies allerdings nur, wenn man etwas unentgeltlich anbietet. Häufig haben Menschen Dinge, die sie nicht mehr brauchen, andere aber wären froh, darüber zu verfügen. Hier kann eine Kleinanzeige die Vermittlung übernehmen. Muss der Anbieter jedoch eine Anzeigengebühr einkalkulieren, wird er sich nochmals überlegen, ob er wirklich Geld ausgeben will, nur um etwas verschenken zu können. In den Tageszeitungen der baden-württembergischen Landeshauptstadt findet man eine große Anzahl von Kleinanzeigen. Stuttgart hat also einen funktionierenden Anzeigenmarkt zu bieten. Dies gilt auch für die - in manchen Fällen manchmal kostenlose – elektronische Kleinanzeigensuche. Meist hat man sein Inserat in nur drei Schritten eingestellt: registrieren, Text formulieren, Text ins Internet stellen. Dort kann er lange bleiben, manchmal bis zu 10 Wochen, während die Anzeigen einer Zeitung schon nach kurzer Zeit die Kunden mangels Aktualität nicht mehr erreichen. Die Rubriken sind bei den Print- wie bei den elektronischen Medien nahezu gleich, wenn auch manchmal anders betitelt: Verkaufsanzeigen, Verkaufsgesuche, Vermittlung von Tieren, Anzeigen zum Arbeitsmarkt, Kontaktanzeigen, auch für den Erotikmarkt, schließlich Anzeigen, die den Sport, die Freizeit und die Hobbys betreffen.
Für den Fall, dass jemand sich nicht gleich in seiner Anzeige zu erkennen geben will, gibt es die Chiffre in der Zeitung, den Codenamen bei den digitalen Anzeigen. Allerdings werden keine Anzeigen veröffentlicht, die gesetzeswidrige Inhalte haben. Im Superwahljahr wird auch eine Vielzahl von Kleinanzeigen für den Wahlkampf geschaltet.