Jan 05 2011
Haare flechten - Ideen für Frisuren und Stylings
Zöpfe sind wieder im Trend. Aufwendige Flechtfrisuren genauso wie bewusst nachlässig gestaltete Stylings. Viele schmücken ihre Zöpfe auch mit Accessoires wie Blumen oder kombinieren ihre Zöpfe mit Haarreifen.
Haare flechten ist kinderleicht, und es lassen sich mit Zöpfen viele Frisuren gestalten. So kann man zum Beispiel seitlich über dem Ohr eine Strähne abteilen und diese flechten. Anschließend legt man sie über den Kopf und fixiert sie mit Haarklammern. Oder man zieht einen Seitenscheitel und flechtet das gesamte Haar in einem seitlichen Zopf. Dabei kann man ruhig ein paar Strähnchen heraushängen lassen, um einen lässigeren Look zu schaffen. Für ein rockiges, voluminöses Styling toupiert man die Haare am Oberkopf, bevor man einen Zopf frisiert. Dazu zieht man Strähnen in die Höhe und kämmt sie mit einem dünnzinkigen Kamm immer wieder gegen die Wuchsrichtung. Die entstandene Tolle kann man mit Haarklammern feststecken. Nun flechtet man die restlichen Haare in einem Zopf. Diese voluminöse Frisur sollte man aber auf jeden Fall mit Haarspray fixieren. Wer aus Zöpfen eine Hochsteckfrisur gestalten möchte, kann einen Pferdeschwanz frisieren und ihn mit einem Haargummi befestigen. Die Haare flechtet man dann in kleine Zöpfe. Diese kann man nun in Schlaufen legen und miteinander verschlingen und sie über dem Haargummi und rund herum mit Haarklammern feststecken.
Wer etwas geübter ist, kann auch mit vier Strähnen einen Zopf flechten. Dazu teilt man die Haare in vier Stränge auf. Nun nimmt man den Strang ganz links und webt diesen durch die restlichen drei Strähnen. Jetzt befindet sich ein neuer Strang ganz links. Diesen webt man als nächstes durch die restlichen Strähnen. Das Ganze setzt man fort, bis nur noch ein kleiner Haarrest übrig ist. Diesen fixiert man zum Schluss mit einem Haargummi.
Etwas mehr Geschick erfordern französische Zöpfe beziehungsweise Bauernzöpfe. Bevor man die Haare flechtet, sollte man sie anfeuchten, damit die Haare griffiger werden und man die Strähnen exakt abteilen kann. Den Zopf frisiert man direkt am Haaransatz. Man kann ihn rund um den Kopf oder vom Oberkopf ausgehend am Hinterkopf frisieren. Hübsch sieht es auch aus, wenn man die Haare teilweise offenlässt und den Zopf nur vorne am Haaransatz entlang flechtet und über dem Ohr fixiert. Als weitere Möglichkeit kann man ein oder zwei Minizöpfe seitlich entlang der Schläfen nach hinten flechten. Um einen französischen Zopf zu frisieren, kämmt man zunächst die Haare gut durch und teilt drei dünne Strähnen ab. Anschließend legt man den linken Strang über den mittleren, so dass sich eine neue Mitte ergibt. Nun greift man nach der rechten Strähne und legt diese über die neue Mitte. Dann nimmt man eine weitere Haarsträhne von links und legt diese zusammen mit dem Strang, der sich links befindet, wieder über den mittleren. Genauso verfährt man auf der rechten Seite. Man wiederholt die Schritte, bis man den Zopf über die ganze Kopfhaut geflochten hat, und flechtet anschließend mit den drei verbleibenden Strängen weiter. Am Schluss fixiert man den Zopf mit einem dünnen Haargummi. Wenn man einen natürlichen Look wünscht, kann man einige Strähnchen aus dem Zopf zupfen. Bevorzugt man eine strenge Frisur, sprüht man am besten Haarspray oder Haarlack über den fertigen Zopf.
Zu Flechtfrisuren passen auch vielfältige Accessoires: So lassen sich in die Zöpfe Bänder flechten. Hübsch wirken auch Haarblumen im Zopf oder seitlich am Kopf. Außerdem kann man zu Flechtfrisuren ein Haarband tragen.